Das (große) Wachsen.

Oja – der Frühling ist sowas von da! In der Mittagspause habe ich mit einem Kollegen draußen in der Sonne einer Gruppe Wespen beim Sonnen an der Hauswand zugeschaut. Und selbst mein schattiger Balkon kommt bei diesen Temperaturen in Frühlingsstimmung.

Hier ein paar Impressionen vom Pflanzenwachstum in- und outdoor:

18.03.Austreibender Waldmeister

Wild austreibender Waldmeister.

18.03.WaldmeisterundBärlauch

Und auch sein Nachbar – der Herr Bärlauch – sieht schon prächtig aus.

18.03.Wachstum der Erdbeeren

Den Erdbeeren kann ich beim Wachsen zusehen…

Und auch in meine Wohnung ist der Frühling eingezogen…

18.03.Blattsenf

Blattsenf auf der Fensterbank. Gekeimt nach nur zwei Tagen und nun bin ich gespannt auf die ersten Blätter.

18.03.Kresse

Frühling für Ungeduldige auf der Küchenfensterbank: Kresse für aus Brot, in die Suppe oder auch gerne zur Polenta.

18.03.ChilisII

Und allmählich nähern sich meine Chilis nach rund einem Monat auch endlich einem Wachstumsstadium, das ein Foto ohne besonderes Makroequipment ermöglicht.

18.03.ChilisI

Chili.

18.03.Tomate_Manalocie

Ebenso entwickeln meine Tomaten – hier die Sorte ‚Manalucie‘ – ihre ersten richtigen Blätter.

18.03.Tomate_Zwergenwunder

Tomate ‚Zwergenwunder‘ mit erstem Blatt.

Im Vergleich zum letzten Jahr, in dem ich Tomaten und Chilis rund zwei Wochen früher ausgesät habe, lassn sich schon bedeutende Wachstumsunterschiede entdecken. Da hängen meine diesjährigen Pflanzen noch ziemlich hinterher. Aber das holen sie bei der vielen Sonne bestimmt bald auf!

Liebe Grüße – und ich wünsche weiterhin eine schöen Frühlingswoche!

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Frühjahrsputz vor dem Neustart.

Gestern Nachmittag war ich intensiv mit meinem Haushalt beschäftigt, da ich morgen Abend Freunde bekoche und es doch ein bisschen chaotisch bei mir aussah – vor lauter Arbeit kommt die Gärtnerin einfach zu nichts mehr. Als mich dabei die Sonne so durch die Fenster anlachte, beschloss ich kurzerhand auch noch den Balkon aufzuräumen und zu putzen, damit nicht immer soviel Dreck reingetragen wird und mein Balkon bereit ist für neues Grün. Dabei habe ich wieder ein paar erfreuliche und amüsante – und ein paar weniger erfreuliche Frühlingsbeobachtungen gemacht.

13.02.Bärlauch

Der Bärlauch traut sich aus der Erde.

Hier hätte ich auch einfach das Bild vom letzten Jahr nehmen können, schließlich sehen die grünen, frischen Spitzen immer gleich aus – aber ich freue mich trotzdem in jedem Jahr erneut darüber, dass sich hier das neue Gartenjahr ankündigt und muss es nochmal festhalten.

13.02.Waldmeistertreibtaus

Und auch der Waldmeister treibt aus.

Im benachbarten Topf habe ich dann mal das trockene Gestrüpp weggeschnitten, da es dem Waldmeister wirklich so garnicht gut zu gehen schien – ob das normal ist, im Winter? Ich habe schon überlegt, ob es mit ihm noch Sinn macht, dann aber die frischen Austriebe entdeckt. Da war klar: Der wird bestimmt wieder!

Als ich dann in den Blumenkästen nach dem Rechten sah, fiel mir etwas merkwürdiges in der Blumenerde auf…

13.12.Eichel

Gekeimte Eichel.

Ich muss wieder Eichhörnchenbesuch im letzten Winter gehabt haben – wie auch im Vorjahr vergraben die braunen Nager gerne Wintervorräte in meinen Balkonkübeln. Eine Eiche gibt es im Umfeld meines Balkons eigentlich garnicht – nur einen Walnussbaum und ein paar Ahorne.

Nicht so erfreulich ist der Zustand meiner Erdbeeren. Eigentlich machten sie keinen schlechten Eindruck in den letzten Wochen und ich war guter Dinge, dass sie bald wieder stärker austreiben würden. Die Blätter sind ab und an etwas vertrocknet oder bräunlich geworden und haben sich zusammengezogen, was ich auf den Winter geschoben habe. Als ich gestern dann aber mal genauer hinsah…

13.02.Blattläuse Erdbeere

Blattläuse auf der Unterseite eines Erdbeerblattes.

Unfassbar, die kräftig wirkenden, großen Blätter meiner größten Erdbeerpflanze waren am heftigsten Befallen. Dass mir das nicht früher aufgefallen ist! – Aufgrund des Winterwetters hatte ich einfach nicht mit so einer Masseninvasion gerechnet. Nun habe ich die Blattläuse mit einem Wassersprüher abgewaschen und die Pflanzen mit Neemöl behandelt. Hoffen wir, dass ich die Plagegeister in den Griff bekomme. Ich habe sie ungerne schon zum Start der Saison in solch großer Anzahl auf meinem Balkon. Und meine selbstgezogenen Erdbeeren sind nun wirklich zu schade, um sie diesen Biestern zum Fraß vorzuwerfen. Aber bisher ist mir noch keine Pflanze wirklich an Blattläusen eingegangen, da die Gärtnerin sich ja zu wehren weiß…

Die letzte Woche habe ich zudem dafür genutzt, mir ein neues Gartennotizbuch zuzulegen und zu gestalten. Nun kann es also weitergehen mit der Anzucht. Und wie mir eben mein Mailpostfach verraten hat, kommt heute auch das dazu notwendige Equipment endlich mit dem Postboten an meine Tür…

13.02.Gartenbuch

Ich wünsche allen ein schönes Wochenende!

Sonnenbadende Susannen.

Wundervoll war das Wetter heute. Nachmittags durchgehend Sonnenschein auf meinem Nordwestbalkon. Da habe ich spontan beschlossen, eine längere Mittags/Nachmittagspause einzulegen – manchmal hat es doch Vorteile von zu Hause und in Eigenregie zu arbeiten. Ich konnte also endlich, nachdem ich in letzter Zeit kaum dazu gekommen bin, mal meinen Balkon aufräumen und die Entwicklung in meinen Blumenkübeln unter die Lupe nehmen. Hier einige Impressionen von meinem Balkon Ende April.

Blick auf den Balkon_I

Blick auf dem Balkon und die sonnenbadende, schwarzäugige Susanne.

Meine selbst ausgesäten, schwarzäugigen Susannen, die ich im letzten Winter in der Samenrotation erhalten habe, sehen schon recht imposant aus. Sie dürfen nun öfter nach draußen in den Sonnenschein. Da sie sehr wärmeliebend sind, darf man sie erst nach den Eisheiligen im Mai komplett nach draußen umsiedeln – aber bei dem momentanen, warmen Wetter, gefällt es ihnen tagsüber schon sehr gut draußen. Ich frage mich allerdings, wo das mir ihrem Wachstum noch hingehen soll – sie versucht emsig über die Rankstäbe hinauszuwachsen.

Außen herum in den Töpfen und Kästen: Gemüsekeimlinge/pflänzchen, Kräuter und eine Rose. Da ich beschlossen habe mich im Mai eine Weile ins Ausland abzusetzen, habe ich heute aber vieler Orts kurzen Prozess gemacht: einige schwächelnde Pflanzen sind im Biomüll gelandet. Ich konnte es einfach nicht mehr mit ansehen, dass viele Pflanzen nur so vor sich hinwegetieren – befallen u. a. von Blattläusen. Für sie wollte ich keinen Babysitter mehr organisieren, sondern starte lieber nach meinem Urlaub an einigen Ecken nochmal mit neuen Pflänzchen durch.

Plastikfolie mit Mini Pakchoi

Improvisiertes Balkonkastengewächshaus mit Mini Pak Choi – neben einer stetig blühenden Rose.

Da ich vor einigen Wochen aber doch noch Mini Pak Choi und Kohlrabi auf der Fensterbank ausgesät hatte, habe ich diese heute auf den Balkon ausgesiedelt. Hier haben sie mehr Erde und Platz, sich zu entfalten. Ich habe sie mit Hilfe von Holzspießen und Folie abgedeckt, damit sie ein bisschen mehr Sonne bekommen und die Feuchtigkeit länger erhalten bleibt.

Radieschen

Radieschen und Salat – blattlausgebeutelt, aber sie wachsen langsam weiter.

Den Radieschen- und Salatpflänzchen hat in den letzten Wochen die Blattlausplage arg zugesetzt. Nun setzen die Radieschen doch noch „Kugeln“ an. Vielleicht gibt es ja doch noch eine Ernte in diesem Jahr. Fazit aus zwei Balkongartenjahren: Radieschen sind nicht so einfach wie gedacht. Vor allem bei schattigerer Lage ist es wenig aussichtsreich.  Frau wird in Zukunft vielleicht doch lieber auf diese Experimente verzichten.

Bärlauch_und_Waldmeister

Neuer Balkonbewohner in der Schattenecke: Waldmeister – neben bald verblühtem Bärlauch.

In die schattige Balkonecke, in der seit letztem Jahr der Bärlauch wohnt, habe ich heute dann spontan einen neuen Mitbewohner einziehen lassen. Er hat mich so angelacht vor einem Supermarkt, da musste ich es einfach austesten. Nun gibt es also nicht nur Bärlauch, sondern auch Waldmeister aus eigener Zucht. Mal sehen, ob es ihm bei mir gefällt – und mal sehen, was ich mit ihm anstelle. Maibowle?

Blutampfer

Letztjähriger Blutampfer – kurz vor der Blüte.

Mein im letzten Jahr ausgesäter Blutampfer hat richtig an Volumen gewonnen. Und heute habe ich festgestellt, dass er enorm in die Höhe gegangen ist und zur Blüte ansetzt. Da in den hängenden Kästen nun auch Salbei und Pimpinelle fast (!) in Blüte stehen, so finde ich es gerade um so trauriger, bald eine Weile weg zu fahren und womöglich die Blüten zu verpassen. Aber Bienen & Co. werden sich sicher freuen!

Knoblauch

Knoblauchzehen treiben aus.

Meine vor einigen Wochen aus Langeweile in die Erde gesteckten Knoblauchzehen – die in meinem Kühlschrank ausgetrieben hatten – wachsen nun munter aus der Erde. Ich bin gespannt, ob der Knoblauch auf meinem Balkon überhaupt Knollen bildet. Vorrangig möchte ich die Pflänzchen aber für die Mischkultur nutzen – sie verstehen sich zum Beispiel mit Erdbeeren und Tomaten sehr gut und halten Schädlinge ab. 

Genug für heute – am Ende Mai gelobe ich Besserung: Ich möchte dann wieder mehr Beiträge rund um meine Gartenexperimente schreiben. Doch jetzt fehlt leider die Zeit – und für heute bin ich müde.

Frühlingshafte Grüße.

 

Vom Umtopfen, Aussäen und Aufräumen…

Heute war es mal wieder so weit: ein früher Balkongartennachmittag. Und hier ein paar Impressionen von meinem Balkon Anfang März 2014 – momentan dominiert v.a. von Kräutern aus der letzten Gartensaison.

Blick auf Balkon[Blick auf den Balkon aus der Küche]

Blick auf den Balkon II

[Blick auf meine Kräuter- und Salattopfsammlung auf dem Balkonboden]

Die heutige Umtopfaktion

Heute habe ich einige Balkonkästen umgestaltet, Kräuter zurechtgestutzt und in ihre Schranken verwiesen, wenn sie sich zu arg bedrängten. Von Pflanzenrückschnitt habe ich noch so garkeine Ahnung, aber ich habe hier und da mal zurückgeschnitten, in der Hoffnung, dass einiges dann kompakter wächst (u.a. Salbei, Pfefferminze etc.). Als besonders aggressive Pflanzen, die sich – so muss ich mir eingestehen – nicht für Mischkulturen im Topf eignen, sind mir übrigens Zitronenmelisse, Pfefferminze und Schnittsellerie negativ aufgefallen. Alle drei hatten in ihren Balkonkästen innerhalb eines Jahres die Erde dermaßen durchwurzelt, dass die anderen Pflanzen kaum mehr Luft bekamen bzw. das Dazupflanzen anderer Pflänzchen vollkommen aussichtslos erschien. Die Zitronenmelisse habe ich entsorgt – ich bin kein großer Melissenfan und sie kränkelte die ganze letzte Saison nur rum (Blattflecken). Minze und Schnittsellerie haben vorerst eigene Töpfe auf dem Balkonboden bekommen – mal sehen, wie es ihnen dort ergeht.

Balkonkasten_Schnittsellerie_Blutampfer[Schnittsellerie neben Blutampfer – beides vom letzten Frühjahr]

Durchwurzelte Erde[absolut lückenlos durchwurzelter Balkonkasten, dank Schnittsellerie]

Blutampfer [etwas trostloser, vom Schnittsellerie befreiter Balkonkasten – Platz für den Blutampfer und Platz für Neues]

Meine beiden Blutampferpflanzenkollonien haben übrigens gerade einen wirklich üblen Blattlausbefall. Ich habe vorerst noch keine Maßnahmen ergriffen und schaue, ob der Blutampfer es alleine übersteht. Aber der am  Boden stehende Blutampfer ist dermaßen von grünen Blattläusen übersät, dass ich mir doch langsam Gedanken machen sollte, wie ich das eindämme…(als ich heute trockene Blätter abgezupft habe, hatte ich das Gefühl, es regnet Blattläuse auf den Balkonboden).

Wachsen und Werden auf meinem Balkon

Heute habe ich zum zweiten Mal Radieschen ausgesät, neben der Sorte „Saxa 2“ sind nun einige Radies „Flamboyant 3“ unter der Erde. Im gleichen Balkonkasten wir die zweite Radieschensorte habe ich dazwischen eine Reihe Pflücksalat „Amerikanischer Brauner“ gesät. Meines Wissens vertragen sich beide in der Mischkultur ganz gut und ich bin gespannt, ob ich dieses Jahr mehr Glück mit meinen Radieschen habe, als im letzten.

Neben der Vielzahl von Kräutern auf meinem Balkon (siehe Bilder oben), kann ich zur Zeit auch noch Salat ernten. Der Kubaspinat hat sich in einer Balkonkastenhälfte richtig breit gemacht in den letzten Monaten. Ich ernte nun fleißig, um dort bald Platz für neue Aussaaten zu schaffen. Der Kubaspinat hat sich übrigens überall munter selbst ausgesät, nachdem ich im letzten Jahr ein paar Samen in die Erde gesetzt hatte. Er wächst wie Unkraut – ist aber eine gute Zwischenfrucht, da er mit kaum einem anderen Kraut oder Gemüse verwandt ist. Von daher kann er in meinen Kästen – dort wo ich den Platz gerade für nichts anderes brauche – gerne immer wuchern.

Kubaspinat[Kubaspinat im Balkonkasten]

Der letzte, im Dezember ausgesäte Feldsalat wird auch allmählich größer. Vielleicht habe ich ihn ein bisschen eng gesät? Er ist noch ein bisschen mirkig, aber ich ernte ab und an, um ihn auszudünnen – und warte darauf, dass die Pflanzen noch stattlicher werden, ehe ich im April oder Mai den Kübel neu mit Gemüse bepflanzen möchte.

Feldsalat[Feldsalat im großen Tontopf]

Und zum Abschluss gibt es – wie immer dieser Tage – ein Bild vom Bärlauch. So langsam ist er eine richtige Pflanze. Und es sieht fast so aus, als wenn er seine erste Knospe bekommt. Oder wird das blos ein neues Blatt? Ich bin gespannt.  Das Wachstum nimmt gerade richtig fahrt auf, wenn man dieses Bild mit meinen letzten Beiträgen vom Februar vergleicht.

Bärlauch[Bärlauch im Wachstumsrausch…]

Ich wünsche allen noch ein schönes Frühlingswochenende.

Im Anzuchtfieber.

Die ersten Aussaaten, die ich seit Anfang Februar mit verschiedenen Chilisorten begonnen habe, scheinen soweit erfolgreich zu verlaufen. Erfolgreicher als erwartet – meine (erstmals) selbst geernteten Chilisamen habe ich vorsichtshalber am 03.02. immer zu zweit in die Kokostöpfchen gesteckt und nun standen in jenen Töpfchen häufig zwei Keimlinge, die gerade ihre ersten richtigen Blättchen bekommen. Daher habe ich sie heute kurzerhand vereinzelt und in kleine Tontöpfe gesetzt, um zu verhindern, dass sie sich gegenseitig „bedrängen“.

Keimlinge[Chili- und Erdbeerpflänzchen verschiedener Aussaten seit dem 03.02.]

Basilikumkeimlinge[Zitronenbasilikum vom letzten Jahr & Basilikum vom  Balkongärtner Marcel aus der Samenration – Aussat vom 20.02.]

Als Erde für die Chilijungpflanzen kam heute erstmals die von  mir im Netz bestellte Kokoserde zum Einsatz. Hierzu werden die gepressten Kokostabs mit 2-3 Liter lauwarmem Wasser übergossen und…

Quelltab

QuelltabII…im Anschluss hat frau lockere, leider aber recht nasse Erde, mit denen frau alle Töpfchen auffüllen kann, denen frau habhaft wird. Schön ergiebig – schade nur, dass frau sie im Ganzen übergießen muss, da sie so massiv sind. Ich habe nun also noch jede Menge nasse Kokoserde in der Küche stehen. Aber gut, dann werde ich den Rest des Tabs dieser Tage dafür nutzen, die Balkontöpfe für die kommende Gartensaison vorzubereiten. In Zukunft verlager ich die Erdenproduktion auch lieber gleich nach draußen – es war doch arg matschig und so musste ich danach erstmal die Wohnzimmerecke putzen.

Pikierte Chilis und Basilikum[vereinzelte Chilipflänzchen neben dem offenen Zimmergewächshaus]

Ausgesät habe ich in diesem Februar auf der Fensterbank:

  • Chili und Erdbeeren (seit 03.02.)
  • schärfere Gewürzpaprika (seit 16.02.)
  • Salbei und Basilikum (seit 18.02.)
  • Tomaten (seit 22.02.)
  • Schwarzäugige Susanne und Ananaskirsche (seit 25.02.)

Ich arbeite bei der Anzucht mit zwei Gewächshäusern. In einemdürfen die Samen in kleinen Kokosquelltabletten keimen. Sobald die Pflänzchen dann die Köpfchen aus der Erde stecken, siedel ich sie in das zweite Zimmergewächshaus über, in dem die Jungpflanzen sich weiter entwickeln dürfen. Während ich bei erstem Gewächshaus besonders darauf achte, dass dieses immer warm steht – steht das zweite immer am sonnigsten Ort der Wohnung, also am Südfenster, und wird auch öfter belüftet oder ganz von der Haube befreit. Zudem habe ich vor wenigen Tagen auch angefangen, die Chilikeimlinge, die nun über zwei Wochen alt sind, mit organischem, niedrig dosierten Dünger speziell für Jungpflanzen zu versorgen, da die Kokostabs nicht vorgedüngt sind. So versuche ich, den Bedürfnissen der Pflanzen in verschiedenen Stadien gerecht zu werden.

Draußen auf dem Balkon fängt übrigens der Eichenblattsalat (Aussaat 05.02.) schüchtern an zu keimen. Ich freu mich auf frisches Grün. Anschaulicher ist da schon der Bärlauch, der sich nachwievor beim Wachsen zuschauen lässt. Hier ein paar Impressionen von heute.

Bärlauch

Bärlauch_Nahaufnahme[Unermüdlich schiebt der Bärlauch seine Blätter aus der Erde.]

Frühlingshoch.

Auf meinem Balkon tut sich endlich was. Der Bärlauch blüht passend zum schönen Wetter…

Bärlauch

Und meine Radies und der Salat keimen und wachsen um die Wette…

Radies

Nachdem Radies, Salat, Kubaspinat und meine bisher gepflanzten Kräuter sich bei dem Wetter nun draußen ganz wohl fühlen, habe ich heute noch weiteren Salat, andere Radieschen und Schnittselerie ausgesät. Außerdem durften ein paar Blutampferkeimlinge nach draußen – zum Test. Langsam wächst die Hoffnung auf eine baldige erste Ernte und einen grünen Balkon. Immerhin konnte ich heute im T-Shirt draußen sitzen – und bin erleichtert, dass mein Nordwestbalkon doch ein paar Sonnenstunden in der zweiten Tageshälfte abbekommt. Das ist ja geradezu Ideal für meine nächste Anschaffung: Einen Grill. Dann fehlt nurnoch die noch nicht gekeimte Minze für die Drinks und der Sommer kann kommen….

Erste Pflanzaktion.

Die Kommentare meiner „Leserschaft“ nehme ich mir natürlich zu Herzen und daher habe ich heute endlich mal ein paar Mitbewohner auf meinem Balkon einziehen lassen…

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Der erste bepflanzte Balkonkasten. Erstmal versuche ich es mit frostharten Kräutern. Hier: Liebstöckel und Currykraut und ein Gänseblümchen für Frühlingsgefühle. Die Kräuter habe ich auf der Ludwigshafener „Gartenfreuden“-Messe erstanden – den Besuch hätte ich mir allerdings sparen können, da das Angebot an Pflanzen doch noch recht übersichtlich war. Ich suche in Zukunft besser nach anderen Pflanzenbezugsquellen.

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Ein Thymian und…

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…ein Bärlauch. Da mein Balkon ja doch recht schattig ist, wird er sich hier doch sicherlich wohl fühlen?!

Ich habe mich zusätzlich noch im Baumarkt mit neuen Balkonkästen eingedeckt – der Frühling könnte nun also wirklich langsam kommen, sonst kaufe ich aus Frustration weiter die Läden leer ;)…

Ich wünsch ein schönes Wochenende!