Ungeduld.

Und nun braucht die Gärtnerin doch noch eine ganze Weile Geduld, bis alles wirklich wieder wächst.

28.02. ChilikeimlingII

Chilikeimling – mit erstem, winzigen Blatt.

28.02. Tomatensämling

Tomatenkeimlinge – einer sogar mit drei Keimblättern.

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Chilis „Basket of Fire“ – 7. Woche

Am 04.03. habe ich sie ausgesät und nach ca. 2 Wochen konnte ich die Keimlinge erkennen. Heute – wir befinden uns nun in Woche Nr. 7 – machen sie schon eine ganz gute Figur:

chili

Sie sind schön grün, vertragen die viele Sonne der letzten Tage am Südfenster, das Stämmchen wird langsam stabiler und es wachsen jede Menge neuer Blätter. So unkompliziert sollten alle Pflanzen sein!

Neues von der Fensterbank.

Seit gestern abend kann ich meinen Mini-Gurken-Pflanzen (Gurke „Miniature White“) beim Wachsen zuschauen. Ausgesät habe ich sie am 06.04. und gestern hat sich dann ein gigantischer Keimling aus der Erde gegraben. Das hat mich in diesen grauen Regentagen richtig augeheitert. Heute waren es dann schon zwei Keimlinge (100% Keimrate also). Wenn sie so weiter wachsen, dann habe ich bald sehr viel Spaß mit diesen Pflänzchen!

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Mein Erdbeespinat und meine Ringelblume – ebenfalls Aussaat am 06.11. – sind nun auch aufgegangen, aber noch wesentlich zarter. Meine Sonnenblume (Aussaat 01.04.) hingegen bekommt schon ihre ersten richtigen Blätter – schnell wachsende Pflänzchen machen schon Spaß:

Sonnenblume

Das Wetter wird erst ganz allmählich besser. Die Salatkeimlinge in meinem Balkonkasten wachsen im Zeitlupentempo vor sich hin – mein gekaufter Liebstöckel auf dem Balkon scheint schon wieder schlapp zu machen.
Aber ich hoffe, dass dieses Wochenende endlich Aufwind für meine Pflanzenzucht  bringt.

Ich wünsche eine gute Nacht.

Wachstumsbericht.

Heute ertappe ich mich immer wieder, wie ich Löcher in meine Pflanzen starre. Es hängt mir zum Hals raus aufs Wetter zu schimpfen – aber einen anderen Grund für mein Tief und meine Antriebslosigkeit kann ich beim besten Willen nicht finden. Also gibt es heute nochmal einen kurzen Wachstumsbericht und dann wird Sport getrieben – sonst halte ich es mit mir selbst nicht mehr aus!

Tomtate und Chili

Tomate „Vilma“ (3.5 Wochen alt) und Chili „Basket of Fire“ (5 Wochen alt – mit anfänglichen Startschwierigkeiten) sind ganz gut gewachsen. Sie könnten Sonne vertragen um sich so weiterzuentwickeln, genau wie alles andere auf der Fensterbank – aber daran ist heute mal wieder nicht zu denken!

Zinnie und Fl. Lieschen

Zinnien und Fleißige Lieschen trödeln in meinen Augen ziemlich rum. Vielleicht ist das aber auch  normal – ich kenne mich ja nicht aus. Sie sind jetzt 4-5 Wochen alt und die hier abgebildeten Pflänzchen sind jene, die noch am weitesten entwickelt sind. Da muss Frau wohl noch viel Geduld haben.

Zusammenschnitt

Die Ananaskirsche (vor 1 Woche endlich aufgegangen) sucht das Licht.

Kräuter im Regal

Die Kräuter/Blumentöpfchen im Buchregal (2-3 Wochen alt) wachsen allmählich – hier zu finden: Ysop, Majoran, Schnittknoblauch und ein Fleißiges Lieschen.

In den letzten drei Tagen rappelt sich zumindest der Schnittknoblauch auf:

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Meinen Blutampfer (Aussaat Anfang und Ende März) habe ich in die nicht so helle Küche verbannen müssen. Die erste Aussaat hat durch ein paar sonnige Tage sehr gelitten (die ersten Blätter haben braune Ränder und wachsen schlecht) – Blutampfer verträgt anscheinend nicht so viel Sonne.

Auf dem Balkon habe ich Salate, frühkeimende Radieschen und Kubaspinat ausgesät. Ich habe einen Blumenkasten über Ostern in die kühle Küche gestellt und Salat und Kubaspinat so zum Keimen genötigt. Nun habe ich sie wieder in die Freiheit entlassen in der Hoffnung, dass sie dort weiterwachsen. Aber bisher passiert da natürlich garnichts. Und man kann immer nur auf besseres Wetter hoffen.

Neu ausgesät auf meiner Fensterbank in den letzten Tagen – bisher aber noch nicht gekeimt: Sonnenblume, Kapuzinerkresse, eine weiße Minigurke („Gurke Miniature White“), Erdbeerspinat, Ringelblume, Kaktusfeige und Chichiquelite (Link).

Gegenüber der Parakresse habe ich endgültig kapituliert. Ich habe dreimal ausgesät – dreimal ist garnichts passiert. Ich lasse es jetzt gut sein. Dann wachsen eben all die anderen tollen Sachen auf meiner Fensterbank!

Es wächst! – 3 Monate alte Kräuter.

Als ich es im Januar kaum erwarten konnte, mit meiner ersten Kräuteraussaat zu beginnen, habe ich dem Licht und Wetter zum Trotz erste Saatgefäße auf meiner Fensterbank aufgebaut. Das hat mich gelehrt, dass ich mich in Zukunft doch stärker nach den Anzuchtanleitungen auf den Samenpackungen bzw. im Netz orientiere, da die Pflanzen sich dann einfach besser entwickeln – dennoch haben einige Pflanzen vom Januar überlebt und durften in meinen Töpfen auf der Fensterbank vor sich hinwachsen.

Und hier das Ergebnis nach ungefähr drei Monaten Wachstum – einiges ist noch ganz ansehnlich geworden, anderes wird vielleicht irgendwann wieder den Platz auf der Fensterbank räumen müssen, da eine zweite Generation von Pflanzen bestimmt bald nachrückt…

Majoran_2013

Der „Echte Majoran“. Ich habe zwei Pflanzen in einen Topf gepflanzt. Seitdem wuchert er in der Frühlingssonne am Fenster wundervoll vor sich hin. Kroch der erste Haupttrieb auch noch über den Boden (was er heute auch noch tut), so entwickeln die Pflanzen aber jede Menge Seitentriebe und werden zu einen richtigen Busch. Eine Frage geht mir allerdings in den letzten Tagen durch den Kopf: Woran erkenne ich den Unterschied zwischen Oregano und Majoran? – Die beiden Pflanzen sind, soviel habe ich schonmal gelesen, eng verwandt. Nun gibt es sie aber beide als Küchenkräuter – und auf der Packung meines Saatgutes steht: „Echter Majoran (Dost, Oregano)“. Da frage ich mich natürlich, was es denn nun ist: Majoran oder Oregano? Oder ist das doch dasselbe? (Und wenn ja: Warum habe ich BEIDES in meinem Gewürzregal in getrockneter Form stehen?)

Salbei und Ysop_2013

Bei meinen Salbei- und Ysop-Pflanzen sieht man gleich auf den ersten Blick, dass sie das wenige Licht im Januar bisher nicht kompensieren konnten. Beide Haupttriebe kriechen über die Erde. Der Salbei hat zunehmend größere Blätter bekommen – aber sein Stiel ist nicht stark genug, um sie zu tragen. Beide Pflanzen treiben unten wieder neu aus und ich frage mich, ob man sie vielleicht einfach wachsen lassen kann und sie sich eventuell doch noch zu kleinen Büschen entwickeln, bei denen die vergeilten ersten Triebe vielleicht nicht mehr so auffallen? Der Salbei duftet auf jeden Fall ganz herrlich, so dass ich ihn ansonsten zumindest gut für Tee und als Gewürz weiterverwerten kann – für den Fall, dass die neue Aussaat sich vorteilhafter entwickelt.

Basilikum
Das Zitronenbasilikum vom Januar ist ein bisschen schwach auf der Brust. Es kann sich kaum auf den Beinen halten und hat auch erst mit der Zeit (weiter oben am Stengel) größere Blätter bekommen. Nun ist es dazu übergegangen eine Blüte zu bilden – vielleicht, um sich einfach schnell zu vermehren, ehe die Pflanze umkippt?! – Die Pflanzen wiegen sich auf jeden Fall schon gefährlich in jedem Luftzug.

Vielleicht habt ihr schon Erfahrungen mit zu wenig Licht gemacht und könnt mir sagen, ob meine Pflanzen wirklich so sehr aus der Norm fallen. Über Tips, wie ihr mit Geilwuchs umgeht, freue ich mich natürlich auch (Wegschmeißen und neusäen, oder gibt sich das nach einer gewissen Zeit?). Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie die gerade nachwachsenden Generationen von Kräutern sich in meinen Töpfen machen werden und ob sie mir dann einen „solideren“ und „aufrechteren“ Eindruck machen.

Ich wünsche einen schönen Abend,

Staphylea

Pflanzenanzuchtequipment.

Seit Januar versuche ich mich nun erstmal an der Anzucht von Pflanzen (Kräutern, Blumen und Gemüse) aus Samen. Daher ein kleines Zwischenfazit, auch wenn ich noch keine erfolgreich großgezogenen Pflanzen vorzuweisen habe – was hoffentlich vorrangig auf den Lichtmangel in diesem Frühjahr zurückzuführen ist.

Angefangen habe ich mit konventionellem Saatgut aus spontanen Einkäufen, Aussaaterde, Torftöpfchen bzw. Kokos-Quelltabletten und zwei geliehenen Zimmergewächshäusern für die Fensterbank. Da ich es garnicht erwarten konnte, Kräuter zu züchten, habe ich Anfang Januar  erstmals ausgesät. Und wie natürlich absehbar war, haben die Kräuter sich aufgrund von Lichtmangel sehr schlecht entwickelt. Daraus habe ich gelernt, dass man die Aussaat-Hinweise auf den Samenpackungen doch besser ernstnehmen oder sich eine Pflanzlampe (und je nach Pflanze ein Wärmekissen) kaufen sollte. Ich hingegen habe einfach beschlossen, es zu einem späteren Zeitpunkt nochmal zu versuchen und habe jene Pflänzchen, die doch irgendwie überlebt haben, einfach mal wachsen lassen.

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Der Majoran von Anfang Januar sieht auch nichtmal so übel aus. Nur kriecht er mit seinem Haupttrieb mehr über den Boden, als das er in die Höhe wächst. Aber er setzt fleißig neue Triebe an und ich habe die beiden Pflanzen heute mal gemeinsam in einen größeren Topf gesetzt und gebe ihnen weiterhin eine Chance. Die Pflanztöpfchen waren auch gut durchwurzelt, was ja vielleicht hoffen lässt. Darüber hinaus hatte ich im Januar Pimpinelle, Zitronenbasilikum, Salbei und Ysop ausgesät. Außer Pimpinelle leben sie alle noch – sie entwickeln sich aber geradezu mikrig. Ich habe daher im März noch einmal neu ausgesät und spiele schon mit dem Gedanken die alten Pflänzchen lieber zu verwerfen…

Bei der zweiten Aussaatrunde, die ich seit März eröffnet habe (es kommt immer mal wieder was hinzu), habe ich neben Torftöpfchen, die ich noch hatte, und Kokosquelltabletten nun angefangen stärker Recycling zu betreiben. Eigentlich reicht es, wenn man sich Samen und Anzuchterde kauft – alles andere findet man in seinem Haushalt zu genüge. Als Pflanztöpfchen nutze ich halbe Klopapierrollen, aufgeschnittene Tetrapaks oder kleine Joghurtbecher. Und wenn man einen Gewächshauseffekt erzielen will, kann man einfach Kunstoffschalen mit durchsichtigen Hauben nutzen, die u.a. bei Gemüseverpackungen zu finden sind.

Meine bevorzugten Anzuchttöpfchen sind abgeschnittene Tetrapaks mit Löchern im Boden, da diese Pflanztöpfchen nicht so leicht austrocknen und Raum bieten, erstmal mehrere Keimlinge wachsen zu lassen, ehe man sie pikiert oder vereinzelt. Gerade als Wochenendpendlerin finde ich es wichtig, dass die Töpfchen ein bisschen Feuchtigkeit halten und ich nicht ständig gießen muss. Außerdem hatte ich mit den halbierten Klopapierrollen auch vermehrt ein Schimmelproblem – bei den Kunststoffverpackungen jedoch kaum.

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Nun zu meinen bisherigen Erfahrungen mit verschiedenen Pflanzen: Ich habe das Gefühl, dass Majoran recht zäh ist und sich schon entwickelt, wenn man ihm Zeit gibt. Schwieriger finde ich es mit Ysop, Salbei, Basilikum und Pimpinelle – sie sind bei mir tendentiell in die Höhe geschossen und haben sich dann nicht mehr zu kräftigen Pflanzen entwickeln können. Ich habe im März dann Schnittknoblauch ausgesät – der lässt sich aber Zeit, keimt relativ schlecht und seit Wochen sehe ich pro Topf nur einen einzelnen Halm, der es nicht aus der Samenschale schafft. Zinnien und Fleißige Lieschen sind auch nur wenig gekeimt und sie wachsen im Schneckentempo. Chili und Tomate entwickeln sich in meinen Augen erfreulich gut und ich halte sie immer schön warm und sonnig. Mein Blutampfer – ebenfalls von Anfang März – hat sich zunächst ebenso prächtig entwickelt, dann hatte ich ihn wohl einen sehr sonnigen Tag zuviel am Südfenster stehen und er hat seitdem Schäden an seinen ersten Blättern genommen. Ein neues Saatkistchen steht jetzt schattiger.

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Also: ich muss wohl nochmal üben! Aber da der Frühling dieses Jahr so lange auf sich warten lässt,  bleibe ich einfach dran. Ich säe alles nochmal aus, was misslungen ist oder nur schlecht wächst – und achte dann mehr auf die richtige Zeit, das richtige Wetter und den richtigen Standort!

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Auf meiner Fensterbank tummeln sich daher diverse Exemplare von kleinen bis größeren Pflänzchen und Aussatkistchen – und die Zeit wird zeigen, welche es in meine Blumentöpfe schaffen.