Frühlingsgefühle.

Die hat auch mein Feigenkaktus, den ich 2013 selbst ausgesät habe. Er bekommt ein neues Blatt und hat nun schon eine ganz ansehnliche Größe. Bis zur ersten Blüte und Frucht sind es aber wohl noch einige Jahre?!

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Rechts neben dem Kaktus aus dem Jahr 2013 steht übrigens ein noch gar winziger Keimling aus dem Jahr 2014. Vielleicht sollte ich dem großen dieses Jahr mal wieder einen größeren Topf gönnen…

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Zimmerpflanzenvermehrung: Zamioculcas zamiifolia-Stecklinge nach 2 Monaten.

Anfang März habe ich von meiner Zamioculcas zamiifolia zwei Blätter abgeschnitten und sie in Erde gesteckt. Ich habe sie dann kontinuierlich feucht gehalten. Und siehe da: es wächst ein Wurzelwerk…

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Meine Zamioculcas zamiifolia-Stecklinge nach rund 8 Wochen.

Neue Zimmerpflanzenvermehrungsexperimente.

Meine Wohnung darf gerne noch grüner werden. Da zurzeit an Balkongärtnern noch nicht zu denken ist, habe ich mich heute nochmal ausführlicher mit meinen Zimmerpflanzen beschäftigt und beschlossen, ein paar neue Vermehrungsversuche zu wagen.

Dabei standen heute eine Schefflera (?) und eine Zamioculcas zamiifolia im Fokus. Während ich mich bei zweiter sicher bin, dass es eine solche ist – der Name stand auf dem noch vorhandenen Pflanzenschildchen aus der Grätnerei – so bin ich mir bei der zweiten garnicht so sicher. Das Internet hat mir diesen Namen ausgespuckt.

Die Schefflera, wenn wir sie nun mal so nennen wollen, hat vor vielen Jahren ihren Weg von einer Freundin zu mir nach Hause gefunden – ein Geschenk zum Einzug in meine letzte Wohnung. Mit der Bestimmung der Pflanze habe ich mich nie beschäftigt, sondern mich einfach gefreut, dass sie unkompliziert vor sich hinwuchs. Seit sie in meiner aktuellen Wohnung einen schattigeren Standort hat, schießt sie geradezu an die Decke. Da ich keinen größeren Übertopf mehr hatte und die Pflanze zeitweise arg vernachlässigt wurde, lehnt sie mitlerweile schon windschief an einem Regal und ich weiß garnicht mehr so richtig, was ich mir ihr anstellen soll, damit sie wieder eine dekorativere Form annimmt. Als ich heute beim Aufräumen mal wieder vor ihr stand, habe ich kurzerhand beschlossen, ein paar Vermehrungsversuche zu starten. Die Idee dahinter: Ich ziehe mir einfach ein, zwei neue Pflanzen und habe damit eine zweite Generation, die die alte Pflanze zur Not mal ablösen kann – wenn es mir zu wild mit ihr wird. Denn die alte Pflanze schmeißt auch immer mal wieder Blätter ab und ist nicht mehr so schön vom Wuchs, wie ich mir das vorstelle. Über einen mutigen Beschnitt schlafe ich, nach ein paar Recherchen im Netz, aber lieber erst nochmal ein paar Nächte.

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Vernachlässigte, windschiefe Zimmerpflanze – eine Schefflera?!

Wie also vermehren?

Ich habe im Internet gelesen, dass man die Schefflera über Stecklinge vermehren kann. Manche nehmen Kopfstecklinge, also die Spitze eines Triebes mit einigen Blättern. Ich hingegen habe mich nach einem Bericht im Netz für meinen ersten Versuch für einzelne Blätter entschieden. Diese habe ich an der ‚Sollbruchkante‘ (zwischen Blattstil und Pflanzenstil) abgebrochen und in eine Vase gestellt. Nun steht die Vase warm nahe der Heizung und ich bin gespannt, ob sich in den nächsten Wochen was tut…

01.03. Stecklinge_Vase

Wenn die Bewurzelung der Blätter funktioniert hat, berichte ich erneut und Pflanze die Setzlinge ein. Da die Mutterpflanze bei mir in rasantem Tempo gewachsen ist, bin ich gespannt, ob die Nachzucht auch so unkompliziert ist.

Die Zamioculcas habe ich vor rund zwei Jahren in einer Gärtnerei erstanden. Seitdem wohnt sie in meiner Küche und ich finde sie äußerst dekorativ. Leider hatte sie im letzten Frühjahr einen Schädlingsbefall, womit ich bei dieser Pflanze garnicht gerechnet hat. Aber letztes Jahr war ja generell ein gutes Jahr für kleine Krabbeltiere. Es handelte sich in diesem Fall um kleine weiße Tierchen – ich tippe mal auf die weiße Fliege. Ich habe die Pflanzen daraufhin mit Neemöl behandelt und regelmäßig die Blätter in der Badewanne abgespült. Die Triebe des letzten Jahres haben trotzzdem darunter gelitten: verkrüppelte und braune Blätter hier und da. Mitlerweile hat sich die Pflanze aber ganz gut erholt und treibt seit ein paar Tagen sogar neu aus. Ich bin also zuversichtlich, dass sie wächst und gedeiht.

01.03. Zimmerpflanzen

Küchenbewohner.

Dennoch, da ich sie so schick und eigentlich unkompliziert finde, habe ich heute zwei Stecklinge von ihr geschnitten. Im Prinzip muss man nur ein schönes Blatt abschneiten und es in Wasser oder Erde stecken – nach ein paar Wochen soll es dann anwachsen und mit viel (!) Geduld entwickelt sich dann eine Pflanze daraus. Soweit die Theorie. Ich bin gespannt, ob es funktioniert. Auch hier wichtig: warm stellen scheint das Wachstum zu fördern!

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Stecklinge im Substrat.