Kaktusfeige im Wachstumsrausch.

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Kaktusfeige im zweiten Frühjahr.

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Kaktusfeige im dritten Frühjahr.

Schön, wenn die selbstgesäten Pflanzen so wuchern. Ich bin sehr gespannt, wie viele Sommer noch vergehen, bis der Feigenkaktus das erstemal blüht. In diesem Jahr hat mein ‚großer‘ mich schonmal mit einem neuen Blatt in Euphorie versetzt.  Mitlerweile ist er zwei Jahre alt und rund 40 Zentimerter groß. Wirklich eine sehr unkomplizierte Zimmerpflanze!

Top(f)model.

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Aji de Jardin.

Ein wahres Topmodel unter den Chilis, meine ‚Aji de Jardin‘. Sie bekommt bereits zahlreiche Früchte, die zunächst hell sind und sich dann in sattem Lila färben, ehe sie zu einem reifen Rot übergehen. Sobald die Pflanze reife Früchte trägt, muss ich unbedingt Saatgut sammeln – in meiner Wohnung kann ich ja problemlos eine sortenreine Vermehrung gewährleisten.

Erste Chiliblüte.

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Meine erste Chili blüht!

Eine Aji de Jardin blüht, wie man an der lila Blüte unschwer erkennt. Und auch die zweite Pflanze dieser Sorte hat schon dicke Knospen. Bei den anderen vier Chilipflanzen auf der Fensterbank bin ich noch gespannt, welche Sorten aus meiner Semillas-Sammlung ich da groß gezogen habe – schließlich hatte ich doch ein paar Ausfälle im Jungpflanzenalter.

Frühlingsgefühle.

Die hat auch mein Feigenkaktus, den ich 2013 selbst ausgesät habe. Er bekommt ein neues Blatt und hat nun schon eine ganz ansehnliche Größe. Bis zur ersten Blüte und Frucht sind es aber wohl noch einige Jahre?!

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Rechts neben dem Kaktus aus dem Jahr 2013 steht übrigens ein noch gar winziger Keimling aus dem Jahr 2014. Vielleicht sollte ich dem großen dieses Jahr mal wieder einen größeren Topf gönnen…

Erste Blütenansätze an den Chilipflanzen.

Drei Wochen sind vergangen, seit meinem letzten Eintrag über meine im Februar ausgesäten Chilis. Mitlerweile sind sechs davon zu ansehnlichen Jungpflanzen herangewachsen. Eine Pflanze erfreut mich bereits mit dicken Blütenknospen.

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Chilipflanzen – Aussaat: 06.Februar

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Die größte Chili…

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…trägt bereits große Knospen.

Erst dachte ich, dass meine Chili mit ihren Blüten früh dran ist – etwas irritiert es mich noch, dass sie noch so klein ist, aber schon an die Fruchtproduktion denkt. Ein Blick in meine Blogbeiträge vom letzten Jahr zeigt mir allerdings, dass meine Chilipflanzen Ende April in einem ähnlichen Entwicklungsstadium waren. Ende Mai trug eine der Pflanzen bereits große, grüne Früchte. Erstaunlich, wie schnell das jetzt geht!

Chiliwachstum – langsam, aber stetig.

Im Frühjahr dauert alles immer eine gefühlte Ewigkeit – der Weg vom Samenkorn zur Pflanze zum Beispiel. Und dann auf einmal explodiert alles und man wundert sich nach drei Monaten, dass bereits wieder ansehnliche Chilipflanzen in den Töpfen auf der Fensterbank stehen. Aber soweit ist es noch nicht. Noch fühlt es sich mehr nach Zeitlupe an. Auch wenn meine Chilikeimlinge langsam zu Pflänzchen herangewachsen sind.

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Chilis – Aussaat vom 06.02.

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Chilis – Aussaat am 13.02.

Letzte Woche habe ich angefangen, sie ein bisschen mit Jungpflanzendünger zu versorgen, vielleicht geht’s dann ja schneller!

Ich wünsche allen schöne Ostertage – Sturm und Kälte zum Trotz.

Das (große) Wachsen.

Oja – der Frühling ist sowas von da! In der Mittagspause habe ich mit einem Kollegen draußen in der Sonne einer Gruppe Wespen beim Sonnen an der Hauswand zugeschaut. Und selbst mein schattiger Balkon kommt bei diesen Temperaturen in Frühlingsstimmung.

Hier ein paar Impressionen vom Pflanzenwachstum in- und outdoor:

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Wild austreibender Waldmeister.

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Und auch sein Nachbar – der Herr Bärlauch – sieht schon prächtig aus.

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Den Erdbeeren kann ich beim Wachsen zusehen…

Und auch in meine Wohnung ist der Frühling eingezogen…

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Blattsenf auf der Fensterbank. Gekeimt nach nur zwei Tagen und nun bin ich gespannt auf die ersten Blätter.

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Frühling für Ungeduldige auf der Küchenfensterbank: Kresse für aus Brot, in die Suppe oder auch gerne zur Polenta.

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Und allmählich nähern sich meine Chilis nach rund einem Monat auch endlich einem Wachstumsstadium, das ein Foto ohne besonderes Makroequipment ermöglicht.

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Chili.

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Ebenso entwickeln meine Tomaten – hier die Sorte ‚Manalucie‘ – ihre ersten richtigen Blätter.

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Tomate ‚Zwergenwunder‘ mit erstem Blatt.

Im Vergleich zum letzten Jahr, in dem ich Tomaten und Chilis rund zwei Wochen früher ausgesät habe, lassn sich schon bedeutende Wachstumsunterschiede entdecken. Da hängen meine diesjährigen Pflanzen noch ziemlich hinterher. Aber das holen sie bei der vielen Sonne bestimmt bald auf!

Liebe Grüße – und ich wünsche weiterhin eine schöen Frühlingswoche!

Zwischenstand (zum Blog-Geburtstag).

Eben verrät mir WordPress, dass mein Nordwestbalkon-Garten-Blog heute zwei Jahre alt wird. An dieser Stelle daher ein großer Dank an meine treuen Leser und an alle Kommentatoren meines urbanen Wohnungs- und Balkongartentagebuchs! Vielleicht sollte ich mir zu meinen Jubiläen doch mal etwas Besonderes ausdenken – ehrlich gesagt habe ich garnicht darüber nachgedacht, dass wieder ein Jahr verflossen ist. Und nun liege ich leider schon müde auf dem Sofa und lasse mich von einer Reportage berieseln…

Daher hier nur ein Bericht aus meiner Kinderstube, wie ich es zuvor geplant hatte.

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Tomatenkeimlinge – hier die Sorte ‚Zwergenwunder‘ – Aussaat vom 16.02.

Meine Tomatenkeimlinge bekommen langsam erste Blätter. Aber es braucht noch etwas Geduld, bis sie sich mit der Kamera besser einfangen lassen. Meine Keimquoten sind gute drei Wochen nach der Aussaat (16.02.) erfreulich: 3/4 ‚Zwergenwunder‘, 2/3 ‚Manalucie‘ und 2/3 ‚Balkonzauber‘ stehen in meinem Fenstergewächshaus. Die drei Balkonzaubersamen haben mich ein bisschen zappeln lassen – der erste Keimling hat gute zwei Wochen gebracht und der zweite hat erst gestern das Licht der Welt erblickt. Und auch die Ananaskirsche ‚Goldie‘ hat mir Geduld abverlangt: Mitlerweile sind drei Keimlinge zu erkennen, aber erst einer steht aufrecht und hat die Keimblätter entfaltet.

Meine zehn Chili-Keimlinge stehen mitlerweile in eigenen Töpfen. Ich habe die Kokusquelltabletten einfach eingepflanzt. Sie hätten in diesem Stadium auch noch locker im Fensterbankgewächshaus bleiben können, aber ich brauchte den Platz. Außerdem habe ich gelesen, dass man die Chilis nach dem Keimen ruhig von der Heizung weg und etwas kühler stellen soll, damit sie kompakter Wachsen. Sie haben also ihre eigenen Töpfe bekommen, in denen sie nicht so schnell austrocken, wenn die Sonne sie durchs Fenster anstrahlt (was in diesen Tagen ja erfreulich häufig vorkommt!).

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Chilikeimling – Aussaat vom 06.02.

Ob es sich bei diesem Keimling um die Sorte ‚Aji de Jardin‘ handelt, die so schön lila blüht und von lila zu rot abreift? Die dunklen Keimblätter könnten ein Zeichen dafür sein. Ich habe mein Semillas-Saatgut ja einfach gemeinsam ausgesät und bin nun gespannt, aus welchem Keimling sich welche Pflanze entwickelt – deutliche Unterschiede bei den Keimblättern sieht man auf jeden Fall schon.

Ich habe allerdings auch Ausfälle bei meinen Aussaaten zu notieren: der Ziersalbei will nicht keimen und meine Orangentagetesaussaat habe ich scheinbar zu wenig belüftet – die ist verschimmelt. Gestern habe ich dann noch Blattsenf ausgesät – ich teste mal, ob ich ihn an der Fensterbank vorziehen kann, um ihn dann nach draußen umzuziehen. Vielleicht beschleunigt sich dadurch die Balkonbegrünung?

Ansonsten halte ich mich zurück mit der Vorzucht. Ich konzentriere mich dieses Jahr vorrangig auf Tomaten, Ananaskirschen und Chili. Den Rest werde ich dann mit Freilandaussaaten oder Kräuterpflanzen auffüllen. Da ich mir noch immer nicht im Klaren bin, ob ich wirklich die gesamte Saison auf diesem Balkon gärtnern werde – oder vielleicht bald umziehe – gehe ich es dieses Jahr etwas lockerer an und versuche es mit meinen Anzuchten nicht zu sehr zu übertreiben.

Ich wünsche allen noch eine schöne Woche mit möglichst vielen Frühlingstagen.

Neue Zimmerpflanzenvermehrungsexperimente.

Meine Wohnung darf gerne noch grüner werden. Da zurzeit an Balkongärtnern noch nicht zu denken ist, habe ich mich heute nochmal ausführlicher mit meinen Zimmerpflanzen beschäftigt und beschlossen, ein paar neue Vermehrungsversuche zu wagen.

Dabei standen heute eine Schefflera (?) und eine Zamioculcas zamiifolia im Fokus. Während ich mich bei zweiter sicher bin, dass es eine solche ist – der Name stand auf dem noch vorhandenen Pflanzenschildchen aus der Grätnerei – so bin ich mir bei der zweiten garnicht so sicher. Das Internet hat mir diesen Namen ausgespuckt.

Die Schefflera, wenn wir sie nun mal so nennen wollen, hat vor vielen Jahren ihren Weg von einer Freundin zu mir nach Hause gefunden – ein Geschenk zum Einzug in meine letzte Wohnung. Mit der Bestimmung der Pflanze habe ich mich nie beschäftigt, sondern mich einfach gefreut, dass sie unkompliziert vor sich hinwuchs. Seit sie in meiner aktuellen Wohnung einen schattigeren Standort hat, schießt sie geradezu an die Decke. Da ich keinen größeren Übertopf mehr hatte und die Pflanze zeitweise arg vernachlässigt wurde, lehnt sie mitlerweile schon windschief an einem Regal und ich weiß garnicht mehr so richtig, was ich mir ihr anstellen soll, damit sie wieder eine dekorativere Form annimmt. Als ich heute beim Aufräumen mal wieder vor ihr stand, habe ich kurzerhand beschlossen, ein paar Vermehrungsversuche zu starten. Die Idee dahinter: Ich ziehe mir einfach ein, zwei neue Pflanzen und habe damit eine zweite Generation, die die alte Pflanze zur Not mal ablösen kann – wenn es mir zu wild mit ihr wird. Denn die alte Pflanze schmeißt auch immer mal wieder Blätter ab und ist nicht mehr so schön vom Wuchs, wie ich mir das vorstelle. Über einen mutigen Beschnitt schlafe ich, nach ein paar Recherchen im Netz, aber lieber erst nochmal ein paar Nächte.

01.03. Schefflera

Vernachlässigte, windschiefe Zimmerpflanze – eine Schefflera?!

Wie also vermehren?

Ich habe im Internet gelesen, dass man die Schefflera über Stecklinge vermehren kann. Manche nehmen Kopfstecklinge, also die Spitze eines Triebes mit einigen Blättern. Ich hingegen habe mich nach einem Bericht im Netz für meinen ersten Versuch für einzelne Blätter entschieden. Diese habe ich an der ‚Sollbruchkante‘ (zwischen Blattstil und Pflanzenstil) abgebrochen und in eine Vase gestellt. Nun steht die Vase warm nahe der Heizung und ich bin gespannt, ob sich in den nächsten Wochen was tut…

01.03. Stecklinge_Vase

Wenn die Bewurzelung der Blätter funktioniert hat, berichte ich erneut und Pflanze die Setzlinge ein. Da die Mutterpflanze bei mir in rasantem Tempo gewachsen ist, bin ich gespannt, ob die Nachzucht auch so unkompliziert ist.

Die Zamioculcas habe ich vor rund zwei Jahren in einer Gärtnerei erstanden. Seitdem wohnt sie in meiner Küche und ich finde sie äußerst dekorativ. Leider hatte sie im letzten Frühjahr einen Schädlingsbefall, womit ich bei dieser Pflanze garnicht gerechnet hat. Aber letztes Jahr war ja generell ein gutes Jahr für kleine Krabbeltiere. Es handelte sich in diesem Fall um kleine weiße Tierchen – ich tippe mal auf die weiße Fliege. Ich habe die Pflanzen daraufhin mit Neemöl behandelt und regelmäßig die Blätter in der Badewanne abgespült. Die Triebe des letzten Jahres haben trotzzdem darunter gelitten: verkrüppelte und braune Blätter hier und da. Mitlerweile hat sich die Pflanze aber ganz gut erholt und treibt seit ein paar Tagen sogar neu aus. Ich bin also zuversichtlich, dass sie wächst und gedeiht.

01.03. Zimmerpflanzen

Küchenbewohner.

Dennoch, da ich sie so schick und eigentlich unkompliziert finde, habe ich heute zwei Stecklinge von ihr geschnitten. Im Prinzip muss man nur ein schönes Blatt abschneiten und es in Wasser oder Erde stecken – nach ein paar Wochen soll es dann anwachsen und mit viel (!) Geduld entwickelt sich dann eine Pflanze daraus. Soweit die Theorie. Ich bin gespannt, ob es funktioniert. Auch hier wichtig: warm stellen scheint das Wachstum zu fördern!

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Stecklinge im Substrat.