Kaktusfeige im Wachstumsrausch.

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Kaktusfeige im zweiten Frühjahr.

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Kaktusfeige im dritten Frühjahr.

Schön, wenn die selbstgesäten Pflanzen so wuchern. Ich bin sehr gespannt, wie viele Sommer noch vergehen, bis der Feigenkaktus das erstemal blüht. In diesem Jahr hat mein ‚großer‘ mich schonmal mit einem neuen Blatt in Euphorie versetzt.  Mitlerweile ist er zwei Jahre alt und rund 40 Zentimerter groß. Wirklich eine sehr unkomplizierte Zimmerpflanze!

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Hochbeetimpressionen.

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Beetaufsicht.

Ein Blick auf mein Beet vor drei Tagen. Hier wachsen (beziehungsweise sind ausgesät) – von links nach rechts und von oben nach unten:

– Sonnenblumen (und Wildblumen); Bohnen; Gurken und Dill; Spargelerbsen;

– Tomaten; Mini Pak Choi; (roter Kohlrabi); Chili;

– eine Reihe Kornblumen in der Mitte des Beetes

– (noch leeres Viereck); (2x Ananaskirsche); (Radieschen ‚Helios‘)

– Monatserdbeere; Pflücksalat und Mangold; Amish Deer Tongue; Monatserdbeere

Da man als Gärtner*in viel Geduld braucht, ich den Pflanzen aber nicht nur beim Wachsen zusehen will, habe ich in dieser Woche noch ein bisschen am Beet und seinem Umfeld weitergearbeitet. Letzte Woche habe ich in einem ausgedienten Balkonkasten bereits Wildblumen ausgesät. Gestern habe ich eine alte, verrostete Gießkanne mit Salbei bepflanzt – so macht sie sich auf der Sitzbank als ‚Accessoire‘ ganz gut. Heute habe ich am Beet dann mit blauem Lack noch ein paar Akzente gesetzt. Und auch eine Vogeltränke hat nun ihr neues Zuhause auf der Bank gefunden. Mal sehen, was mir in der kommenden Zeit noch zu unserem Gartenprojekt und meinem Beet einfällt…

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Farbakzente am Hochbeet.

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Harmoniert doch prima mit Wasserflasche und Mülltüte.

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Die erste Blüte an den Monatserdbeeren, die ich im letzten Jahr selbst angezogen habe. Juhu!

Top(f)model.

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Aji de Jardin.

Ein wahres Topmodel unter den Chilis, meine ‚Aji de Jardin‘. Sie bekommt bereits zahlreiche Früchte, die zunächst hell sind und sich dann in sattem Lila färben, ehe sie zu einem reifen Rot übergehen. Sobald die Pflanze reife Früchte trägt, muss ich unbedingt Saatgut sammeln – in meiner Wohnung kann ich ja problemlos eine sortenreine Vermehrung gewährleisten.

Urban Gardening III: Der Hack-Museumsgarten in Ludwigshafen am Rhein.

Immer mehr urbane Gärten entstehen. Kaum eine große Stadt kommt aktuell mehr ohne ein Gartenprojekt aus. Sei es, dass Bürger*innen Baumscheiben begärtnern, eine Brachfläche bewirtschaften, von der Stadt Beete übernehmen oder kreativ und wild Guerilla-gärtnern.

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Blick auf den Hack-Garten.

In Ludwigshafen am Rhein gibt es seit 2012 einen Gemeinschaftsgarten – angesiedelt unmittelbar beim und betreut vom Wilhelm-Hack-Museum. Letztes Wochenende habe ich mit Herr K. einen kleinen Radausflug zu diesem Garten unternommen – auch um Inspirationen für unser eigenes Gartenprojekt in meiner Nachbarschaft zu sammeln. Hier ein paar Impressionen aus meiner Kamera, die mich auch zukünftig für die Gestaltung unseres Gartens inspirieren werden.

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Dekorative Mini-Töpfchen mit Sukkulenten am Gartenzaun.

 

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Bunt bemalte und bepflanzte Tonnen auf einer Palette.

 

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Hochbeet mit Kisten und Wetterstation.

 

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Wetterstation umringt von Ringelblumen.

 

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Bemalte und bepflanzte Autoreifen.

 

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Im Hack-Garten wird vor allem in Kisten gegärtnert – ob das nicht schnell austrocknet im Sommer?

 

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Ein Pflanzen-Tausch-Tisch. Sowas braucht unser Garten auch!

 

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Und ein bepflanzter Tisch. Hier finden sich auf einer sehr dünnen Substratschicht neben Steingartenpflanzen sogar Walderdbeeren.

 

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Charmant angemalte und bepflanzte Gemüse- oder Weinkisten.

 

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Ein Vogelbad. Und auch sowas braucht unser Garten noch!

 

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Gartenhäuschen.

 

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Badewanne und Regentonne.

 

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Links im Bild: Blumentürme.

 

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Büchertauschregal.

 

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Insektenhotel XXL

 

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Blumentopf XXL – in begehbarer Variante.

Insgesamt finde ich das Gartenprojekt, das auch einen künstlerischen Anspruch hat, wirklich schön. Einzig hat mich etwas die Kleinteiligkeit gestört – sehr kleine Beete und viele kleine aufbauten tummeln sich hier auf großer Fläche. Da finde ich es ganz schön, dass wir hier in Mannheim mit größeren Hochbeeten angefangen haben – das hat in meinen Augen ein bisschen mehr Gartencharakter. Der Hack-Garten ist allerdings sehr inspirierend, wenn wir in Zukunft unseren Garten noch stärker begrünen und dekorieren können. Einige Ideen nehm ich also mit und bin gespannt, ob auch unser Garten im Herbst so schön grün und bunt ist…

Gärtnerischer Umzug.

Heute war ich wieder im Gemeinschaftsgarten, wie jeden Tag. Leider haben wir anscheinend eine Nachbarin oder einen Nachbarn, der unser Gartenprojekt nicht mag. Denn heute fanden meine Beetnachbarn Hanfsamen großzügig auf unseren Beeten verstreut und in meinem Beet lag frische, mit Schnecken gespickte Erde. Wer bitte hat es denn nötig, uns friedliche Gartenaktivisten so zu sabotieren? – Aber so schnell lassen wir uns natürlich nicht unterkriegen.

Gärtnerischer Umzug ins Hochbeet

Aber nun zum eigentlichen Thema dieses Artikels. Ich habe beschlossen, dass ich das Gärtnern auf meinem Balkon stark zurückschraube. Das hat zum einen den Grund, dass mein Balkon in diesem Jahr über und über mit Blattläusen übersät ist. Zum andern haben meine Rose und mein Salbei Mehltau bekommen, der sich nicht eindämmen ließ. Und schließlich sind die frisch ausgesäten Blattsalate von vor einigen Wochen mal wieder nur geschossen. Da Gärtnern unter diesen Umständen einfach keinen Spaß macht, habe ich beschlossen, meinen Topfbalkon zu reduzieren und mich stattdessen auf mein neues, sonniges Hochbeet im Gemeinschaftsgarten zu konzentrieren.

Allerdings heißt das nicht, dass auf meinem Balkon nichts mehr wächst. Drei Balkonkästen und ein paar große Töpfe dürfen bleiben. Ich habe heute angefangen dort meine – leider mal wieder schlecht wachsenden – Tomatenpflanzen aus dem Wohnzimmer hin auszusiedeln. Sie sind nicht sonderlich krautfäuleresistent und würden im Hochbeet nicht überleben. Außerdem dürfen ein paar Kräuter und ausgewählte, andere Pflanzen noch bleiben. Ansonsten nutze ich den Platz aber von nun an lieber zum Sitzen und Grillen. Morgen muss ich den Balkon noch weiter aufräumen und umgestalten, dann folgen sicher bald auch mal wieder Fotos.

Wachstum im Hochbeet

In meinem Hochbeet wächst und keimt alles, dass man förmlich zusehen kann. Und ich hatte schon die ersten Auseinandersetzungen mit der Natur, die ich von meinem Balkon nicht kannte: Ameisen pflegen Blattläuse auf meinen Erdbeerpflanzen. Zu Hause angekommen habe ich daher mein Biogarten-Handbuch aufgeschlagen und beschlossen, vorerst Kaffeesatz um die Pflanzen zu verteilen und sie mit Brennesseltee zu besprühen. Ich hoffe das hilft als erste Maßnahme. Im Moment hält sich der Blattlausbefall noch in Grenzen.

In den letzten Tagen hab ich noch das ein oder andere ausgesät – und Kornblumenkeimlinge und eine Chili ins Beet gesetzt. Zur Kennzeichnung meiner Pflanzen und Aussaaten nutze ich Tonscherben, die ich mit einem wasserfesten Filzstift beschrifte. Meine Beetnachbarin hat mich auf die Idee gebracht, die in gleicher Weise Steine zum Einsatz bringt. Eine schöne und kostensparende Alternative zu Plastikschildern. (Die Tonscherben stammen in meinem Fall nämlich aus der Mülltonne eines Friedhofs. Friedhöfe sind auch eine prima Topfquelle, da dort vieles entsorgt wird, das eigentlich noch gut zu gebrauchen ist.)

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Hochbeet am 14.05.2015

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Tonscherbenbeschriftung.

Ich wünsche Euch allen ein schönes, (hoffenlich) langes Wochenende.

Hochbeetbepflanzung.

Nachdem ich vorgestern mein Hochbeet im Gemeinschaftsgarten gefüllt habe, musste ich gestern Nachmittag natürlich nochmal hin, um erste Pflanzen zu setzen. Nun ist mein Beet zur Hälfte bepflanzt und ich bin gespannt, ob es verschont bleibt von Vandalismus und ob die Pflanzen wachsen.

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Hochbeet vorbereitet zum ’square food gardening‘.

Ich habe das Hochbeet  mit Schnur in 16 Quadrate unterteilt. Eine Idee, aus dem ’square food gardening‘ (-> englisches Wikipedia), zur einfacheren Bewirtschaftung eines Hochbeetes.  Ein Quadrat hat bei mir im Optimalfall 25 x 35 Zentimeter. Leider hatte ich verdrängt, dass innen Pfähle das Beet verkleinern, aber dann bepflanze ich die Randquadrate eben etwas sparsammer. Beim food square gardening werden die einzelnen Quadrate mit je einer Pflanzensorte bepflanzt und die Pflanzennachbarschaften werden dabei nach den Mischkulturregeln kombiniert. Ich habe mich nicht ganz daran gehalten, da ich zum Beispiel neben die Erdbeeren einfach noch Knoblach ins Quadrat dazu gesteckt habe. Und ich denke ich werde zwischen die einzelnen Pflanzen hier und da auch Kräuter oder Blumen ergänzen. Wir werden sehen, wie es wächst und wie sich die Platzverhältnisse entwickeln.

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Beet nach der ersten Pflanzaktion.

Ich habe in einigen Punkten Abstand genommen von meinem ersten Beetplan. Dies geschah gestern spontan in Anbetracht des Saatgut- und Pflanzenangebots vor Ort (einige Gärtner*innen haben fleißig Setzlinge verteilt), aber auch aufgrund des begrenzten Platzes im Beet. Aus Platzmangel habe ich Abstand davon genommen, die Himbeeren und die Zucchini ins Beet zu pflanzen. Aktuell sieht meine Bepflanzung jetzt folgendermaßen aus (grüne Schrift):

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Hochbeetbeflanzung – Plan vom 08.05.

Die Pflanzen in Klammern habe ich noch eingeplant. Vor allem Ananaskirsche und Chili hätte ich noch gerne im Beet. Für die anderen Felder überlege ich mir heute oder die Tage noch was. Ich denke ein paar Kräuter und Blumen müssen noch dazu. Besonders Ananskirsche, Chili und Tomate muss ich auch durch Pflanzen voneinander trennen, da sie sich – glaube ich – nicht gut als Nachbarn verstehen. Hier überlege ich, was ich dazwischen säen kann.

Neben meinem Beet habe ich noch einen großen Topf mit Erde positioniert, in den ich morgen Zucchini setze, damit ich doch noch in den Genuß komme, auch dieses Gemüse mal wachsen zu sehen und – im Idealfall – ernten zu können. Vielleicht findet auch die Himbeere noch ihren Weg dorthin. Ich warte erstmal ab, wie sich der Garten jetzt entwickelt. Aktuell müssen wir immer Wasser zum Garten transportieren, was für die meisten Gärtner*innen aber ein Katzensprung ist – denn der von der Stadt angekündigte Wasseranschluss lässt noch auf sich warten. Aber davon wollten wir uns natürlich nicht abhalten lassen. Aber leider legt der Sommer ja gerade so richtig los…

Ich wünsche ein schönes Wochenende.

Hochbeetfertigstellung.

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Heute war ich am Nachmittag nochmal im Gemeinschaftsgarten, wir haben gemeinsam Mist bei einem Reiterhof geholt und angefangen, die Hochbeete aufzuschichten. Es war wieder viel Arbeit – aber so langsam wird es ein Garten. In den kommenden Tagen kann ich schon Pflanzen setzen. Aktuell dürfen ein paar Kornblumenkeimlinge auf meinem Beet wachsen – und groß und stark werden.