Wachstumsschub.

Heute ein Blick auf meine Fensterbank. Meine im Februar ausgesäten Chilis sind ganz wunderbar gewachsen – besonders die Gewürzpaprika „Cayenna“ hat schon eine prächtige Größe und ich warte jeden Tag darauf, dass sie ihre prallen Blütenknospen öffnet. Und auch die weißen Habaneros – 4 Pflanzen an der Zahl – gedeihen gut. Nur die rote Habanero lässt sich mehr Zeit – sie entwickelt zwar große Blätter, mit dem Höhenwachstum hapert es aber noch etwas. Und sie ist auch die einzige, die noch keine Blüten angesetzt hat. Aber vielleicht überrascht sie mich ja im Spätsommer mit ihrer Blütenpracht. Noch ist es ja früh im Jahr!

Hier einige Impressionen von meiner Fensterbank:

Chili_II

Gewürzpaprika „Cayenna“

Chili_III

Fensterbank No. 1: Weiße Habanero (2x), Feigenkakteen (Aussaat vom letzten Frühsommer) und Paprika „Cayenna“

Chili_IV

Fensterbank No. 2: Zwei weiße Habaneros – dazwischen eine rote Habanero

Heute habe ich alle Pflanzen mit Bewässerungskegeln ausgestattet. Ich hoffe das hilft den Pflanzen über warme Tage zu kommen, wenn ich mal nicht zum Gießen komme. Im letzten Jahr haben mir die Blumatkegel schon sehr gute Dienste erwiesen. Verdursten kann frau damit zumindest vorbeugen – und Zeit gewinnen. Zur Wasserversorgung allein taugen sie in meinen Augen aber nicht – dafür sind die Pflanzen zu durstig und das Fenster zu sonnig.

Ich bin schon ganz gespannt, wann sich die ersten Knospen öffnen – und wann ich das erste Mal ernten kann…

Advertisements

Sonnenbadende Susannen.

Wundervoll war das Wetter heute. Nachmittags durchgehend Sonnenschein auf meinem Nordwestbalkon. Da habe ich spontan beschlossen, eine längere Mittags/Nachmittagspause einzulegen – manchmal hat es doch Vorteile von zu Hause und in Eigenregie zu arbeiten. Ich konnte also endlich, nachdem ich in letzter Zeit kaum dazu gekommen bin, mal meinen Balkon aufräumen und die Entwicklung in meinen Blumenkübeln unter die Lupe nehmen. Hier einige Impressionen von meinem Balkon Ende April.

Blick auf den Balkon_I

Blick auf dem Balkon und die sonnenbadende, schwarzäugige Susanne.

Meine selbst ausgesäten, schwarzäugigen Susannen, die ich im letzten Winter in der Samenrotation erhalten habe, sehen schon recht imposant aus. Sie dürfen nun öfter nach draußen in den Sonnenschein. Da sie sehr wärmeliebend sind, darf man sie erst nach den Eisheiligen im Mai komplett nach draußen umsiedeln – aber bei dem momentanen, warmen Wetter, gefällt es ihnen tagsüber schon sehr gut draußen. Ich frage mich allerdings, wo das mir ihrem Wachstum noch hingehen soll – sie versucht emsig über die Rankstäbe hinauszuwachsen.

Außen herum in den Töpfen und Kästen: Gemüsekeimlinge/pflänzchen, Kräuter und eine Rose. Da ich beschlossen habe mich im Mai eine Weile ins Ausland abzusetzen, habe ich heute aber vieler Orts kurzen Prozess gemacht: einige schwächelnde Pflanzen sind im Biomüll gelandet. Ich konnte es einfach nicht mehr mit ansehen, dass viele Pflanzen nur so vor sich hinwegetieren – befallen u. a. von Blattläusen. Für sie wollte ich keinen Babysitter mehr organisieren, sondern starte lieber nach meinem Urlaub an einigen Ecken nochmal mit neuen Pflänzchen durch.

Plastikfolie mit Mini Pakchoi

Improvisiertes Balkonkastengewächshaus mit Mini Pak Choi – neben einer stetig blühenden Rose.

Da ich vor einigen Wochen aber doch noch Mini Pak Choi und Kohlrabi auf der Fensterbank ausgesät hatte, habe ich diese heute auf den Balkon ausgesiedelt. Hier haben sie mehr Erde und Platz, sich zu entfalten. Ich habe sie mit Hilfe von Holzspießen und Folie abgedeckt, damit sie ein bisschen mehr Sonne bekommen und die Feuchtigkeit länger erhalten bleibt.

Radieschen

Radieschen und Salat – blattlausgebeutelt, aber sie wachsen langsam weiter.

Den Radieschen- und Salatpflänzchen hat in den letzten Wochen die Blattlausplage arg zugesetzt. Nun setzen die Radieschen doch noch „Kugeln“ an. Vielleicht gibt es ja doch noch eine Ernte in diesem Jahr. Fazit aus zwei Balkongartenjahren: Radieschen sind nicht so einfach wie gedacht. Vor allem bei schattigerer Lage ist es wenig aussichtsreich.  Frau wird in Zukunft vielleicht doch lieber auf diese Experimente verzichten.

Bärlauch_und_Waldmeister

Neuer Balkonbewohner in der Schattenecke: Waldmeister – neben bald verblühtem Bärlauch.

In die schattige Balkonecke, in der seit letztem Jahr der Bärlauch wohnt, habe ich heute dann spontan einen neuen Mitbewohner einziehen lassen. Er hat mich so angelacht vor einem Supermarkt, da musste ich es einfach austesten. Nun gibt es also nicht nur Bärlauch, sondern auch Waldmeister aus eigener Zucht. Mal sehen, ob es ihm bei mir gefällt – und mal sehen, was ich mit ihm anstelle. Maibowle?

Blutampfer

Letztjähriger Blutampfer – kurz vor der Blüte.

Mein im letzten Jahr ausgesäter Blutampfer hat richtig an Volumen gewonnen. Und heute habe ich festgestellt, dass er enorm in die Höhe gegangen ist und zur Blüte ansetzt. Da in den hängenden Kästen nun auch Salbei und Pimpinelle fast (!) in Blüte stehen, so finde ich es gerade um so trauriger, bald eine Weile weg zu fahren und womöglich die Blüten zu verpassen. Aber Bienen & Co. werden sich sicher freuen!

Knoblauch

Knoblauchzehen treiben aus.

Meine vor einigen Wochen aus Langeweile in die Erde gesteckten Knoblauchzehen – die in meinem Kühlschrank ausgetrieben hatten – wachsen nun munter aus der Erde. Ich bin gespannt, ob der Knoblauch auf meinem Balkon überhaupt Knollen bildet. Vorrangig möchte ich die Pflänzchen aber für die Mischkultur nutzen – sie verstehen sich zum Beispiel mit Erdbeeren und Tomaten sehr gut und halten Schädlinge ab. 

Genug für heute – am Ende Mai gelobe ich Besserung: Ich möchte dann wieder mehr Beiträge rund um meine Gartenexperimente schreiben. Doch jetzt fehlt leider die Zeit – und für heute bin ich müde.

Frühlingshafte Grüße.

 

Sonnenbaden.

An meinem Südfenster wächst dieses Jahr leider nicht alles optimal – aber einigen Zöglingen gefällt es hier richtig gut. Meine Chilis und die Gewürzpaprikapflanze wachsen um die Wette –  und, etwas weiter weg vom Fenster,  rankt die schwarze Susanne munter der Sonne entgegen.

 

Chili_weiße Habanero

Rote Habanero. (Aussaat: 03.02.2014)

Die rote Habaneros wachsen sehr kompakt, dank der vielen Sonne und Wärme. Ich bin heute vom Anzuchtdünger auf  biologischen Chili- und Tomatendünger umgestiegen und bin gespannt, ob sie sich weiter so toll entwickeln.

Rote Habanero

Weiße Habanero. (Aussaat: 03.02.2014)

Die weiße Habanero war schon im letztern Jahr auf der Fensterbank meines Freundes etwas „schwieriger“. Sie wuchs nicht so gut und hatte nicht soviele Früchte. Die Keimlinge haben bei mir anfangs ganz weiße Blätter bekommen und sind nicht gut gewachsen – aber ich bin optimistisch, dass sie noch was werden, da sie jetzt neue, satt grüne Blätter nachlegen.

Gewürzpaprika

Gewürzpaprika „Cayenna“. (Aussaat: 16.02.2014)

Die Gewürzpaprika „Cayenna“ überrascht mich dieser Tage bereits mit ersten Knopsen – ich bin begeistert. Die Natur ist dieses Jahr wirklich fix.

Paprikaknospen

Knospen an der Gewürzpaprika.

Ich bin gespannt, ob sie bald blüht und auch Früchte ansetzt. Befruchtet wird sie im Wohnzimmer natürlich sicherheitshalber mit dem Wattestäbchen, damit ich nicht auf sich verirrende Bienen warten muss – auch wenn ich heute schon eine zu Gast hatte.

Grünes Tablett

Rankende, schwarzäugige Susannen neben schwächelndenTomaten.

Und auch das silberne Tablett auf meinem Beistelltisch macht richtig Lust auf die Gartensaison. Hier ranken – mit etwas Abstand zum Fenster, da ihnen dort scheinbar zu warm war – Schwarzäugige Susannen und Tomaten. Für die Tomaten habe ich nicht so das Händchen, sie schwächeln – wie bereits berichtet. Aber die Schwarzäugigen Susannen aus der Samenrotation entwickeln sich super – sie müssen nurnoch Blüten ansetzen, dann werden sie ein wahres Highlight für mich in dieser Gartensaison.

Ich wünsche ein schönes, frühlingshaftes Wochenende.